Wildbienen sind meist einzeln lebende Bienen (= Einsiedler- oder Solitär-Bienen), die nicht aggressiv sind und deren dünner Stachel die menschliche Haut nicht durchdringt. Sie sind zudem auf Flucht eingestellt, so dass selbst in der Nähe von Nisthölzern keine Unannehmlichkeiten entstehen. Ein wenig anders kann es bei den Hummeln aussehen, die Staaten bilden (siehe im 2. Teil der Seite "Wildbienen").

und beachten ihn vielleicht gar nicht. Erfreuen Sie sich an Einsiedler-Bienen. Sie sind harmlos, sehr nützlich und schön. Manche sind Flugkünstler. Alle werden benötigt: zur Bestäubung unserer Pflanzen, als Nahrung für Vögel und anderer Tiere, als Bestandteil unserer Umwelt.
Sie können leicht helfen und einige Arten mit Nisthilfen und Futterpflanzen unterstützen. Es wird Ihnen Freude bereiten, die Tiere zu beobachten. Sie werden erleben, wie Sie immer häufiger auf diese nützlichen Insekten aufmerksam werden. Und Sie werden sie als Bereicherung Ihres Gartens empfinden.


Indem Sie den Lebensraum verbessern, kommen langfristig noch weitere Tiere wie beispielsweise Vögel und Schmetterlinge.
Wir sollten uns in Erinnerung rufen, was wir alle wissen: Um zu Schmetterlingen zu kommen, müssen wir die oft nicht so attraktive Raupe dulden. Da sie sich ernähren muss, richtet sie Fraßschaden an. Dieser ist aber zumeist nie so schlimm, dass er die Pflanzen oder uns zugrunde richtet (bei Erwerbsbauern mit Monokulturen mag sich die Situation anders darstellen).
Übrigens, Vögel benötigen Raupen, wenn sie ihre Brut füttern müssen. Dann sind Raupen ein wichtiger Eiweißlieferant. Ein Meisenpaar mit zwei Bruten im Jahr trägt etwa 40 kg Insekten zusammen!
Sie beginnen mit einem Quadratmeter oder etwas mehr (= 1 plus). Eine solche Fläche findet sich in jedem Garten, vielleicht an einer Stelle, die Sie bisher als noch nicht so geglückt angesehen haben.
Mehr dazu auf der Seite "Natur 1 plus".